Spielberichte 1. Mannschaft

SpVg Iseringhausen-RSV Listertal 2:1

 

Bei frostigen Temperaturen an der heimischen Vogelstange behielt man gegen starke Gäste aus Listertal die Oberhand und sicherte sich drei wichtige Punkte. Major Basti Stracke war erstmals wieder mit von der Partie und auch Kilian Stahl meldete sich rechtzeitig aus dem Lazarett zurück. Auch Patrick Willmes kehrte gesund und voller Tatendurst vom Kölner Karneval zurück und fand sich sofort in der Startelf wieder. Die unüberwindbare Dreierkette musste auf die menschliche Mauer Sebastian Reuber verzichten, der sich diesen ewig jungen Klassiker vom Spielfeldrand aus ansehen musste. 

Die zahlreich erschienenen Zuschauer konnten schon nach 32 Sekunden das obligatorische frühe Gegentor bestaunen. Die gute Laune der Gäste sollte allerdings nicht lange anhalten, da man durch einen hübschen Heber von Bomber Jonas Scheele schon wenig später ausgleichen konnte. Mit zunehmender Spieldauer kontrollierte man Ball und Gegner und erarbeitete sich eine Fülle von Chancen. Letztlich musste ein Standard für die Führung sorgen: Patrick Willmes nickte am zweiten Pfosten eiskalt ein. In der Folge versuchten Jan Drüeke und Leon Stahl, das Tor des Jahres zu erzielen, aber ihre sehenswerten Distanzschüsse wurden entweder stark pariert oder zischten knapp am Winkel vorbei. 

 

Nach der Pause bot sich dann ein ganz anderes Bild: die Gäste waren nun eindeutig die bessere Mannschaft, scheiterten allerdings wieder und wieder am überragenden Sebastian Pikowski. So konnte man die Führung mit einer Menge Fortune über die Zeit retten, das letzte Hinrundenspiel für sich entscheiden und Tabellenplatz vier verteidigen.

 

SpVg: Pikowski- Marcel Stracke (Sebastian Stracke), Maximilian Stracke, Erik Engels, Viedenz, Khalfi (Kilian Stahl)- Drüeke, Leon Stahl - Willmes- Scheele (Simon Clemens), Bieker.

 

SG Hützemert-Schreibershof II-SpVg Iseringhausen 1:0

 

Im verregneten Schreibershof musste man nach sechs Spielen erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen. Die Auflösung der unüberwindbaren Dreierkette hatte zur Folge, dass Keeper Pikowski nach drei Partien ohne Gegentor mal wieder hinter sich greifen musste, und da man vorne absolut harmlos war, kassierte man folgerichtig die zweite Auswärtsniederlage. Vermutlich lag es daran, dass Edelfan Thomas Hoffmann nicht da war, um sich diesen Grottenkick anzugucken. Chancen waren über die gesamte Spielzeit Mangelware, und wenn man mal durchkam, wurde man von den Gastgebern konsequent umgemäht. Aus der Vielzahl an Freistößen, die aus diesen Fouls resultierten, konnte man kein Kapital schlagen, und wenn die Fouls im Strafraum passierten, wurden klarste Elfmeter vom Schiri verweigert. Zur Leistung des Unparteiischen ist noch zu erwähnen, dass der Treffer der Gastgeber ausklarer Abseitsstellung fiel und Beleidigungen und Nachtreten nur mit gelb oder überhaupt nicht geahndet wurden - aber gut, an diesem Sonntag kam einfach alles zusammen. Wenn man in der nächsten Woche gegen den RSV Listertal Zählbares mitnehmen will, muss man definitiv anders auftreten.

 

Iseringhausen: Pikowski- Maximilian Stracke, Reuber, Viedenz, Zimmer (Leon Stahl)- Marcel Stracke (Engels), Bieker, Jan Drüeke, Khalfi- Scheele, Kolodziej (Simon Clemens).

 

 

SpVg Iseringhausen- SF Azadî Attendorn 4:0

 

Gestärkt vom Iseringhauser Schützenball am Vorabend fegte die SpVg die Gäste aus der Hansestadt nach einer bockstarken Leistung mit 4:0 vom heimischen Grün. Und das, obwohl man wieder auf mehrere Leistungsträger verzichten musste, die verletzt oder auf dem Weg in die Karibik waren. Zudem wurde der wieder fitte Leon Stahl von Trainer Keseberg schlichtweg vergessen und musste sich das Spiel von der Seitenlinie anschauen, zusammen mit den äußerst zahlreich erschienenen Zuschauern, die zweifellos vom neuen Banner am Deutschen Eck an die Vogelstange gelockt wurden. Unter anderem konnte man Ex-Spieler Torben Arns und Vereinslegende Werner Viedenz begrüßen. Zum Glück konnte Trainer Keseberg die allseits bekannte und gefürchtete Flügelzange Kilian Stahl und Marcel Stracke aufbieten, die die einmal mehr unüberwindbare Dreierkette emsig unterstützte.

Man begann extrem couragiert und erzielte bereits nach zwei Minuten die Führung. Jonas Scheeles Ecke, die anders als in der Vorwoche nicht im Toraus landete, nickte Jan Drüeke zu seinem fünften Saisontor über die Linie. Damit stellte er seine eigene Bestmarke aus der glorreichen Abstiegssaison 2010/11 bereits jetzt ein. Kurz darauf dann das Unfassbare: Simon Clemens verblüffte alle Anwesenden, einschließlich sich selbst, und erzielte tatsächlich sein erstes Seniorentor nach feinem Zuspiel von Topscorer Scheele.  Grund war vermutlich, dass er zuvor bei der Besprechung von Erfolgscoach Kesebergs Kaugummi getroffen wurde. Und damit nicht genug: noch vor dem Pausenpfiff erhöhte man durch ein Eigentor der Gäste auf 3:0. Hinten ließ man absolut nichts anbrennen, und vorne hatte man durch Steffen Bieker durchaus noch die Chance, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. 

 

In den zweiten 45 Minuten spielte man ähnlich überzeugend weiter, versiebte allerdings beste Chancen gleich reihenweise. Der grassierende Chancenwucher, der von den Herren Drüeke und Bieker Besitz ergriff, wurde allerdings glücklicherweise nicht bestraft, da Edeljoker Hattrick-Domi Kolodziej für den Endstand sorgte. Leider kam es kurz darauf noch zu einer hässlichen Rudelbildung, bei der ein Attendorner Spieler Knallrot sah. Hendrik Siewer steuerte einen netten beidhändigen Schubser bei. Wenig später pfiff Schiedsrichter Lemme das Spiel dann auch ab und damit ist die SpVg nun seit sieben Spielen ungeschlagen und seit drei Partien ohne Gegentreffer. Positiv zu erwähnen ist, dass ein Vertreter der Gäste sich noch für das Verhalten des Rotsünders ausdrücklich entschuldigte.

 

SpVg: Pikowski- Marcel Stracke (Zimmer), Maximilian Stracke, Reuber, Viedenz, Kilian Stahl (Kolodziej)- Willmes, Jan Drüeke- Bieker- Simon Clemens (Hoffmann), Scheele.

 

 

SV Heggen II-SpVg Iseringhausen 0:0

 

Bei arktischen Temperaturen und eiskaltem Ostwind musste die SpVg am Daspel antreten und wurde trotz der unangenehmen äußeren Bedingungen einmal mehr von zahlreichen Schlachtenbummlern aus der Heimat begleitet. An dieser Stelle mal ein großes Lob an unsere treuen Fans dafür. Belohnt wurde der Iseringhauser Anhang für seine Treue allerdings leider mit einem langweiligen, lahmen, lustlosen 0:0 wie es im Buche steht. 

Die SpVg musste wegen einer Kreuzfahrt auf Kapitän Erik Engels, Major Basti Stracke und Geschäftsführer Eike Engels verzichten. Somit fehlten gleich zwei Leistungsträger und zusätzlich noch die langzeitverletzten Patrick Oppen und Lord Bröcher, sowie Nabil Khalfi, Marcel Schäfer und Leon Stahl. Dessen Bruder Kilian stand nach überstandener Rotsperre erstmals wieder im Kader und dürfte in der zweiten Hälfte sein Comeback feiern.

 

Das komplette Spiel lässt sich in einem einzigen Satz beschreiben: die Gastgeber rührten genug Beton an, um eine Brücke von Heggen bis Sydney zu bauen, und die SpVg fand neunzig Minuten lang kein Mittel, um durchzukommen. Folglich kam bis auf eine Hand voll Distanzschüsse und einen Lattentreffer von Jonas Scheele nichts zustande, was unter die Kategorie „Torchance“ zu fassen ist. Am Ende hatte man sogar noch ordentlich Glück, als die Heggener kurz vor Schluss ihre eigene Riesenchance ausließen. So musste man sich nach zuletzt vier Siegen in Serie mit einem Unentschieden zufrieden geben, das sich die Gastgeber durch ihre ordentliche Defensivleistung redlich verdienten. 

 

SpVg: Pikowski- Marcel Stracke, Maximilian Stracke (Kilian Stahl), Reuber, Viedenz, Simon Clemens (Sebastian Clemens)- Jan Drüeke, Willmes- Bieker- Hoffmann, Scheele (Kolodziej).

 

SpVg Iseringhausen-RSV Listertal II 6:0

 

Eines vorab: sollte sich irgendjemand durch diesen Spielbericht in seiner Menschenwürde verletzt fühlen, ist das eben so. Sämtliche Respektlosigkeit und Polemik sind volle Absicht des Verfassers. Zum Thema “Altherrenfussball” nur so viel: dass Kilian und Leon Stahl nicht im Kader standen, hatte damit nichts zu tun. Der Grund dafür war vielmehr, dass beide im Familienurlaub weilen und ihre bleichen Plautzen am Ostseestrand in die Mittagssonne hielten. Ansonsten waren bis auf Julian Zimmer und die Langzeitverletzten alle Mann mit an Bord. Umso enttäuschender war die grottenschlechte Leistung in der ersten Halbzeit, die ähnlich souverän verlief wie der Wahlkampf der CSU- und vom selben Erfolg gekrönt war: 0:0 zur Pause. Das gesamte Spiel war statisch, von Stockfehlern und hanebüchenen Fehlpässen geprägt. Sollte es Videoaufnahmen davon geben, so werden diese vermutlich von der CIA in naher Zukunft als neue Foltermethode eingesetzt. Selbst Maximilian Stracke konnte nicht seine gewohnten Zuckerpässe einstreuen.

 

Nach der Pause kam mit Jonas Scheele und Klaus Viedenz geballte Offensivpower zurück von der Bank, was das Spiel aber zunächst nicht besser machte. Dann erlöste Jan Drüeke alle Anwesenden und würgte das 1:0 per Distanzschuss heraus- und plötzlich lief die Iseringhauser Offensivmaschine wie geschmiert. Marcel Schäfer glänzte zunächst als Vorbereiter: Patrick Willmes drückte seine Ecke am zweiten Pfosten über die Linie. Kurz darauf netzte der hessische Blitz selbst ein und sorgte mit dem 3:0 für klare Verhältnisse. Damit nicht genug: Klaus Viedenz wurde im Strafraum der Gäste zu Boden gerissen und Steffen Bieker verwandelte den fälligen Elfer souverän. Jan Drüeke mit einem Sensationskopfball und Bomber Jonas Scheele mit mehr Glück als

Gustav Gans schraubten das Ergebnis weiter auf 6:0. Und, man glaubt es kaum: dabei blieb es. Zum ersten Mal seit Beginn der Datenerfassung spielte die SpVg zu null. Der Brocken, der Keeper Pikowski deswegen von der Brust fiel, dürfte die gleichen Ausmaße wie der Fels von Gibraltar haben. Dass man heute ohne Gegentor blieb, lag zum einen an zwei starken Paraden Pikowskis in der Schlussphase und zum anderen daran, dass Hendrik Siewer endlich wieder fit war und seine Betreuertätigkeit mit der gewohnten internationalen Klasse ausüben konnte. 

Durch den letztlich doch noch souveränen Heimsieg hat man nun vier Siege in Folge eingefahren, was für Jubel, Trubel, Heiterkeit an der heimischen Vogelstange sorgte.

 

Iseringhausen: Pikowski- Hoffmann, Maximilian Stracke, Reuber, Viedenz (Marcel Stracke), Bieker- Engels, Drüeke- Willmes- Schäfer (Kolodziej), Scheele (Simon Clemens).

 

SpVg Iseringhausen- FC Inter Olpe 6:2

 

Wie die Eichhörnchen vorm Winter emsig Vorräte sammeln, so sammelt auch die SpVg emsig Punkte und kam durch einen souveränen, nie ernstlich gefährdeten Heimsieg gegen das punktgleiche Inter Olpe zum dritten Sieg in Folge. Und das, obwohl mit Leon Stahl eine weitere Stammkraft nicht auflaufen konnte. Er konnte sich das Spiel in Ruhe mit seinem Bruder, Rotsünder Kilian Stahl ansehen, der zum letzten Mal zum Zuschauen gezwungen war. Man begann die Partie defensiv sicher und offensiv uninspiriert, kam dann aber durch den größten Geistesblitz in der Karriere von Simon Clemens, der einen feinen Angriff einleitete, zur frühen Führung. Bomber Jonas Scheele vollstreckte einmal mehr so eiskalt, dass der Langnese-Werbedeal sicherlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Patrick Willmes erhöhte wenig später nach einem Freistoß auf 2:0, und damit nicht genug: noch vor der Pause stellte Jan Drüeke mit einem Roberto Carlos-Gedächtnisfreistoss auf 3:0.

 

Nach der Pause verlor die Partie zunehmend an Qualität, aber die an diesem Tag überragend gute Chancenverwertung hielt weiter an. Steffen Bieker schloss den besten Angriff des Spiels per Direktabnahme äußerst elegant zum 4:0 ab, und damit war der Drops endgültig gerutscht. Patrick Willmes traf kurz darauf zum zweiten Mal, bevor die Gäste auf 1:5 verkürzten. Wer jetzt fürchtete, dass das Spiel nochmal eng würde, lag allerdings falsch: Jonas Scheele machte seinen Gegenspieler derart frisch, dass der wohl morgen noch damit beschäftigt sein wird, den Knoten in seinen Beinen zu lösen: 6:1. Dass man den Gästen das 6:2 auf dem Silbertablett servierte, ist angesichts dieses Endstands sicher zu verscherzen. Unterm Strich eine beeindruckende Revanche für die Niederlage im letzten Jahr, mit der man sich, zumindest vorerst, unter den besten vier der Tabelle festgebissen hat.

 

Iseringhausen: Pikowski- Marcel Stracke (Bieker), Maximilian Stracke, Reuber, Viedenz, Khalfi- Engels, Jan Drüeke- Willmes- Simon Clemens (Schaefer), Scheele(Zimmer).

FC SF Möllmicke II-SpVg Iseringhausen 2:4

 

Am Sonntag kam es am Wendener Schulzentrum zu einem Spiel, das nur ganz selten den Ansprüchen des engagierten Kreisliga C-Zuschauers genügte, denn die SpVg und die Zweitvertretung aus Möllmicke lieferten sich einen absoluten Katastrophenkick. Präsentierte man in der letzten Woche noch ein echtes Sternemenü, so entsprach die heutige Leistung eher einem verdorbenen Zwieback mit abgestandenem Kranwasser, das nicht mal Andy Hoffmann trinken würde. Vielleicht lag es daran, dass eben dieser Andy Hoffmann, im Vorjahr noch Möllmicke-Schreck, fehlte, da er im Urlaub weilte. Ebenso musste man auf Rotsünder Kilian Stahl, Basti Stracke, Sebastian Reuber und Simon Clemens verzichten. Dafür waren Jan Drüeke und Leon Stahl wieder mit von der Partie. Auf den Außen wirbelte aufgrund des Fehlens von Patrick Oppen und Andy Hoffmann das dynamische Duo Domi Kolodziej und Patrick Willmes, vorne drin das goldene Dreieck Scheele, Schaefer und Bieker.

 

Man begann ordentlich und baute dann extrem stark ab, bis Jonas Scheele einen Ball zum 1:0 über die Linie holterdiepolterte und so für die Führung sorgte, die aber komischerweise auch keine Ruhe ins Spiel brachte. Beide Mannschaften krebsten sich ordentlich einen zurecht und schlurften dann in die Kabine zum Pausentee. Ein Glück für die Zuschauer, dass wenigstens die Waffeln auf dem Möllmicker Sportplatz ein Leckerbissen waren.

 

Nach der Halbzeit ging es ähnlich grauenvoll weiter, bis Klaus Viedenz sich in unnachahmlicher Manier ins Offensivspiel einschaltete und gekonnt mit der Pieke zum 2:0 einnetzte. Leider fing man sich auf der Gegenseite flugs den Anschlusstreffer, konnte aber später durch Schaefer, dem die Rückkehr des Wolfs in die heimischen Wälder offenbar keine Angst macht, den Abstand wiederherstellen. Da die Möllmicker aber noch aus klarer Abseitsstellung einen weiteren Treffer erzielen konnten, musste man noch bis fast zum Schluss zittern, bis Marcel Stracke sich erbarmte und für den 4:2 Endstand sorgte. Alle Beteiligten waren äußerst froh, als der Unparteiische das Spiel dann endlich abpfiff. Unter dem Strich eine Leistung zum Vergessen, mit der man aber trotzdem zumindest vorerst auf den 4. Platz springen konnte. In der nächsten Woche empfängt man den FC Inter Olpe an der heimischen Vogelstange, mit dem man nach der enttäuschenden Leistung im letzten Jahr sicherlich noch eine Rechnung offen hat.

 

Iseringhausen: Pikowski- Kolodziej, Maximilian Stracke, Jan Drüeke, Viedenz, Willmes- Engels- Schaefer(Marcel Stracke), Leon Stahl- Bieker, Scheele(Khalfi).

 

SpVg Iseringhausen- Attendorn-Schwalbenohl 5:1

 

Nachdem man vor dem Anpfiff endlich das jährliche Mannschaftsbild gemacht hatte, gab die SpVg auch auf dem Platz ein gutes Bild ab und fegte den Angstgegner aus Schwalbenohl mit 5:1 vom Platz. Und das, obwohl das Lazarett mit Jan Drüeke, Basti Stracke und Leon Stahl gut gefüllt war. Da man zudem noch auf Rotsünder Kilian Stahl und Marcel Stracke (Skifahren) verzichten musste und Patrick Willmes noch auf dem Rückweg von der Wiesn war, fand sich sogar Trainer Keseberg in der Startelf wieder. 

 

Trotz der großen Verletzungsprobleme lieferte man in der ersten Halbzeit die klar beste Saisonleistung und spielte die hoch gehandelten Gäste an die Wand. Das Spiel begann äußerst ungewöhnlich, denn diesmal fiel das obligatorische frühe Gegentor auf der anderen Seite, als Marcel Schaefer einen gut platzierten Schuss abgab, der vom Innenpfosten hinter die Linie kullerte. Gut, dass Kapitän Engels die Platzwahl vorher gewonnen und die Seiten getauscht hatte- offenbar liegt es am rechten Tor selbst, dass dort immer frühe Tore fallen. Auch den zweiten Treffer markierte der Neuzugang aus dem Hessenland, bevor dann Pokalschreck Jonas Scheele das Ergebnis weiter hochschraubte. Wenig später trug sich auch noch Steffen Bieker in die Torjägerliste ein, als er einen Handelfmeter sicher verwandelte. So stand es nach 35 Minuten bereits 4:0 für die Gastgeber, und beinahe hätte Andy Hoffmann mit einem Kopfball noch vor dem Pausentee für einen weiteren Treffer gesorgt- er scheiterte allerdings knapp. 

 

Nach der Pause kamen die Gäste mit Wut im Bauch aus der Kabine und rannten wild auf das Iseringhauser Tor an, scheiterten aber mehrere Male am glänzend reagierenden Sebastian Pikowski, bevor sie doch noch zum Ehrentreffer kamen. Mehr sollten sie allerdings nicht zu Stande bringen, im Gegenteil: der eingewechselte Hattrick-Domi Kolodziej schlug eine absolute Sahneflanke, mit der er selbst am allerwenigsten gerechnet hatte, und Steffen Bieker drosch die Pille zum 5:1 unter die Latte. Damit war der Drops an der Vogelstange gelutscht. Die Gäste hatten sogar noch Glück, dass Schiri Frank Gnade vor Recht ergehen ließ und einen ihrer Spieler nicht vom Platz stellte, nachdem dieser seinen Gegenspieler auf übelste Art und Weise beleidigt hatte. Unter dem Strich eine ganz starke Vorstellung der Mannschaft, die damit auch in der Tabelle einen großen Sprung machte und nun auf dem 6. Platz steht.

 

Iseringhausen: Pikowski- Maximilian Stracke, Reuber, Viedenz- Oppen(Willmes), Keseberg(Kolodziej), Engels, Hoffmann(Zimmer)- Schaefer- Scheele, Bieker.

 

SpVg Iseringhausen-SG Kirchveischede-Bonzel 2:5

 

An der heimischen Vogelstange wurde Geschichte geschrieben, denn zum ersten Mal in ihrer 36jährigen Vereinsgeschichte spielte die SpVg in einem Pokal-Achtelfinale. Leider sollte es der letzte Pokalknaller für diese Saison bleiben, denn der Gast aus Lennestadt gewann das von beiden Seiten intensiv geführte Spiel. 

 

Die SpVg ging mit einer schweren Hypothek in die Partie, denn mit Major Basti Stracke und Rotsünder Kilian Stahl musste man auf zwei wichtige Akteure verzichten. Dafür war Colossus Reuber wieder mit von der Partie. Das Spiel begann wie gewohnt mit dem obligatorischen frühen Gegentor, das allerdings aus 2,35 Abseits fiel. Der Rest der ersten Hälfte war geprägt von starker Abwehrarbeit und vergebenen Chancen nach Standards, bis schließlich doch noch Pokalschreck Jonas Scheele aus der Versenkung auftauchte und aus klarer Abseitsposition für den Ausgleich sorgte. 1:1 war dann auch der Pausenstand, der Hoffnung auf einen Überraschungserfolg gegen die zwei Klassen höher spielenden Gäste machte. 

Leider musste man in, bzw. kurz nach der Pause mit Jan Drüeke und Leon Stahl beide Sechser auswechseln, was zu einem leichten Bruch im Spiel führte, der mit der

Gästeführung nach einer Ecke bestraft wurde. Wenig später dann der Knackpunkt des Spiels: Sebastian Reuber drosch einen Freistoß aus vierzig Metern direkt aufs Gästetor und der Kirchveischeder Keeper fing den Ball erst hinter der Linie- was alle außer dem Schiri gesehen hatten, der allerdings winkte nur müde ab. In der Folge kassierte man noch drei weitere Gegentreffer und kam nur durch Jonas Scheeles zweiten Treffer nochmal zum zwischenzeitlichen 2:4, wobei ein weiterer Gegentreffer aus einer klaren Abseitsposition fiel. Kurz vor Schluss wurde noch ein gegnerischer Spieler des Platzes verwiesen- kein Wunder bei Sage und Schreibe sechs gelben Karten, die die teils überharte Gangart der Gäste widerspiegeln. Unter dem Strich muss man sich für diese Niederlage nicht schämen, denn mal bot dem Gegner über die gesamten 90 Minuten Paroli und ließ trotz des langen Rückstands nie die Köpfe hängen. Am Sonntag geht es direkt weiter mit dem Klassiker gegen Attendorn-Schwalbenohl.

 

SpVg: Pikowski- Marcel Stracke(Patrick Oppen), Maximilian Stracke, Sebastian Reuber, Erik Engels, Klaus Viedenz- Jan Drüeke (Patrick Willmes), Leon Stahl(Andreas Hoffmann) -Marcel Schaefer- Jonas Scheele, Steffen Bieker.

SpVg Iseringhausen- SC Bleche-Germinghausen 3:3

 

Am ersten Spieltag erkämpfte die SpVg sich im Derby bei der Decher-Truppe nach einer starken zweiten Hälfte noch einen Punkt. Coach Keseberg musste nur auf Maximilian Stracke (Mais fahren), Marcel Stracke (Ausflug mit Freundin), sowie die üblichen Verdächtigen verzichten, sodass man mit einem stattlichen 17 Mann-Kader anreisen konnte. Daniel Feldmann schaffte es aus dem Portugiesischkurs direkt in die Startelf und sah sich zumindest in der zweiten Hälfte seinem Namenskollegen aus Bleche gegenüber. 

 

Was das Spiel angeht, so verfiel mal direkt in alte Muster und kassierte nach vier Minuten das obligatorische frühe Gegentor. Da man in der ganzen ersten Halbzeit eine Leistung ablieferte, die diese Bezeichnung gar nicht erst verdient, und man zudem die einzige Torchance durch Bomber Jonas Scheele nicht nutzen konnte, kam es, wie es kommen musste: langer Ball, alle pennen: 0:2. Den zahlreich angereisten Gästefans musste der Pausenpfiff daher wie eine Erlösung vorkommen. 

In der Pause fand man dann irgendwo die Einstellung wieder und ging in den zweiten 45 Minuten deutlich energischer zu Werke. Nach feinem Zuspiel von Basti Stracke netzte Neuzugang Marcel Schäfer zum Anschlusstreffer ein. Dann trug sich auch Jonas Scheele in die Torjägerliste ein und erzählte seine Treffer Nummer 6 und 7 in der laufenden Woche, sodass man das Spiel tatsächlich noch drehen konnte. Leider fing man sich dann nach einer Ecke noch ein unnötiges Gegentor, dass gleichzeitig den 3:3 Endstand bedeutete. Trainer Keseberg sorgte mit einer Heiko Herrlich-Gedächtnisschwalbe für das letzte Highlight des Spiels. Unter dem Strich war es ein leistungsgerechtes Unentschieden und aufgrund der starken zweiten Hälfte ein guter Start in die neue Saison.

 

Iseringhausen: Pikowski- Khalfi, Feldmann (Oppen), Viedenz, Zimmer- Drüeke, Engels (Leon Stahl)- Scheele (Feldmann), Leon Stahl (Hoffmann), Sebastian Stracke (Simon Clemens)- Schäfer

 

SpVg Iseringhausen-SV Oberelspe 5:4

 

In einem jetzt schon legendären Pokalfight setzte sich die SpVg in maximal dramatischer Weise hochverdient gegen Oberelspe mit 5:4 durch. Und das nicht zuletzt dank eines glänzend aufgelegten Jonas Scheele, der zuvor derart ungefährlich vor dem Kasten war, dass man schon glaubte, seine Torflaute nur mittels eines Exorzismus heilen zu können. Vielleicht lag es am Flutlicht, jedenfalls netzte er satte drei Mal ein. Hinzu kamen zwei Treffer von Jan Drüeke, was zusammen zu einem knappen Heimsieg reichte. 

 

Aber der Reihe nach. Da wieder einmal „Schichtwoche“ war, mussten die Gastgeber auf Marcel Schäfer, Schröes Macke, Simon Clemens und Stammkeeper Sebastian Pikowski verzichten. Hinzu kamen die Ausfälle von Goalgetter Steffen Bieker, dem verletzten Sebastian Reuber und natürlich Eike Engels. 

 

Wider Erwarten stand nicht „Krake“ Maximilian Stracke zwischen den Pfosten, sondern Bastian Hesse in voller Lockenpracht. 

 

In den  ersten 25 Minuten dominierte man fast nach Belieben und belohnte sich dann auch mit dem 1:0 durch Jonas Scheele nach feinem Spaß von Major Basti Stracke persönlich. Leider ließ Keeper Hesse kurze Zeit später einen relativ zentral platzierten Distanzschuss zum Ausgleich passieren. Und damit nicht genug: nach einem weiteren individuellen Fehler kassierte man noch vor dem Pausentee das 2-1. 

 

Nach der Hälfte kam man wieder besser ins Spiel und durch eine entschlossene Aktion von Jan Drüeke zum Ausgleich. Unnötigerweise kassierte man dann postwendend zwei weitere Gegentore nach krassen Abwehrfehlern, sodass man mit 2-4 ins Hintertreffen geriet. Es folgten allerdings keine hängenden Köpfe, sondern eine beeindruckende Energieleistung und eine Aufholjagd, die nach Toren von zweimal Jonas Scheele und Jan Drüeke in einem umjubelten 5:4 Sieg gipfelte, der Mut für die nächsten Aufgaben macht.

 

SpVg: Hesse- Maximilian Stracke (Kilian Stahl), Khalfi, Viedenz, Zimmer- Erik Engels, Jan Drüeke - Oppen (Hoffmann)(Keseberg), Leon Stahl, Basti Stracke - Scheele

 

SpVg Iseringhausen-SV Dahl-Friedrichsthal 1:5

 

Am letzten Spieltag musste die SpVg sich gegen den SV Dahl-Friedrichsthal vor heimischer Kulisse mit einer 1:5-Niederlage begnügen.

Kapitän Erik Engels und Topstürmer Andi Hoffmann weilten auf Stammtischtour am Donauufer im schönen Budapest und konnten daher nicht teilnehmen, ebenso wie Sebastian Stracke (Grippe) und der langzeitverletzte Steffen Bieker.

Die Gastgeber fingen sich in gewohnter Manier das obligatorische frühe Gegentor durch Patrick Ochel, der auch für die nächsten beiden Treffer der Gäste verantwortlich war, wobei er bei seinen ersten beiden Toren von der freundlichen Hilfe der Iseringhauser Hintermannschaft profitierte. Abgesehen von den beiden Gegentoren bot man in der ersten Hälfte eine durchaus kompakte Defensivleistung, war nach vorne aber ebenso wenig gefährlich wie Jhon Córdoba. Für die einzig erwähnenswerte Chance vor dem Seitenwechsel sorgte ein Freistoß von Julian Zimmer, den der

Dahler Keeper stark parierte. 

Nach der Pause konnte man durch einen Elfmeter von Benni Stracke auf 1:3 verkürzen. In seinem letzten Seniorenspiel zlatanisierte er den gegnerischen Keeper souverän und drosch die Pille unhaltbar mitten ins Tor. Unglücklicherweise konnte man nicht nachlegen und geriet schnell mit 1:5 ins Hintertreffen, was auch gleichzeitig den Endstand bedeutete. Pech hatte man bei einem Lattenknaller von Jan Drüeke und bei seinem Treffer, bei dem der Vorteil leider abgepfiffen wurde.

Nach dem Abpfiff wurden die Abgänge verabschiedet: Sebastian Wigger und Mario Schulte (Wechsel zum Hützemerter SV) und Benjamin Stracke (Karriereende). 

 

Iseringhausen: Wigger- Zimmer, Reuber, Benjamin Stracke (Maximilian Stracke)- Khalfi, Klaus Viedenz, Jan Drüeke- Marcel Stracke, Schulte, Sebastian Clemens (Stahl)- Kolodziej (Simon Clemens)

 

 

SG Hützemert-Schreibershof II-SpVg Iseringhausen 3:1

 

Bei tropischer Hitze unterlag die SpVg auf dem Schreibershofer Sportplatz der heimischen SG nach schwacher Leistung mit 1:3. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein grausiges Gegurke, das bis zum Halbzeitpfiff außer einem Fehlversuch von Steffen Bieker keine nennenswerten Höhepunkte mit sich brachte- um es kurz zu machen, das Schönste an den ersten 45 Minuten waren das Wetter und die Spielerfrauen. Was sonst noch zu erwähnen ist: erstmals seit einer halben Ewigkeit fing sich die Mannschaft kein frühes Gegentor. Die Freude darüber verpuffte aber direkt nach dem Seitenwechsel, da man sich durch schlechtes Stellungsspiel und Unaufmerksamkeiten flugs mit einem 0:2-Rückstand auseinandersetzen musste, dem man lange vergeblich hinterherlief. Erst in der 77. Minute gelang es Steffen Bieker, den Anschlusstreffer zu erzielen; wer jetzt aber glaubte, man könne das Spiel noch drehen, wurde schnell mit der harten Realität konfrontiert: postwendend folgte das vorentscheidende 1:3. So lautete auch der Endstand, der unter dem Strich durchaus verdient ist, da man aufgrund der überwiegend harmlosen Leistung meinem konnte, man habe sich vorgenommen, den Gastgebern nicht das Sportfest zu versauen.

Neben den drei Punkten verlor die SpVg zu allem Überfluss auch noch Jonas Scheele, der sich das Schlüsselbein brach- an dieser Stelle gute Besserung!

 

Iseringhausen: Wigger- Erik Engels, Reuber, Zimmer- Jan Drüeke, Khalfi- Bieker, Scheele, Klaus Viedenz (38. Marcel Stracke)- Simon Clemens (45. Sebastian Stracke), Andreas Hoffmann (60. Benjamin Stracke).

 

SpVg Iseringhausen-GW Elben II 2:1

 

Am Donnerstagabend fuhr die SpVg vor heimischem Publikum einen Heimsieg ein, der unter „Sieg des Willens“ fällt. In einem von spielerischer Armut geprägten Spiel setzte man sich gegen die Zweitvertretung aus Elben mit 2:1 durch, nicht zuletzt dank des wieder genesenen Steffen Bieker, der mit zwei Treffern zum Matchwinner avancierte. 

Trainer Keseberg konnte, anders als in den letzten Wochen, aus dem Vollen schöpfen und einen satten 17-Mann-Kader präsentieren. In den ersten 45 Minuten überzeugte man durch eine solide Abwehrleistung, konnte nach vorne hin aber nicht wirklich Druck entwickeln. Gefährlich wurde man vor allem nach Standards, so scheiterte beispielsweise Freistossgott Julian Zimmer zweimal am Elber Keeper. Logischerweise war es dann auch ein Standard, der für die Führung sorgte: Klaus Viedenz wurde im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht und Steffen Bieker verwandelte mit seinem ersten Ballkontakt nach wochenlanger Verletzungspause den fälligen Elfmeter souverän zum verdienten 1:0. 

Nach dem Pausentee zog man ein wesentlich gefährlicheres Offensivspiel auf, verbaselte aber beste Chancen und musste auf der Gegenseite das 1:1 hinnehmen. Diesmal gab man die drei Punkte aber nicht wieder her: Mario Schulte setzte sich auf der linken Seite stark durch und brachte eine scharfe Hereingabe vors Gästetor, die Goalgetter Bieker zum entscheidenden 2:1 verwertete. In der Folge igelte man sich hinten ein und kam noch zu guten Konterchancen, die man allerdings nicht nutzen konnte, sodass es beim 2:1 blieb. Ärgerlich ist, dass Mario Schulte in der Nachspielzeit noch eine völlig überzogene gelb-rote Karte sah, überhaupt sorgte die Schiedsrichterleistung für ordentlich Gesprächsstoff, da selbst harmloseste Bemerkungen von Seiten beider Mannschaften zu deutlichen Strafpredigten des Unparteiischen führten. Als Beispiel sei hier die Antwort des 23. Manns auf die Nachfrage eines Elber Spielers nach der Uhrzeit genannt: „Kümmer dich um dich selber, da hast du genug zu tun.“

 

Iseringhausen: Wigger- Khalfi, Erik Engels, Zimmer- Marcel Stracke (Bieker), Scheele (Reuber), Schulte, Jan Drüeke, Klaus Viedenz- Simon Clemens (Sebastian Stracke), Andreas Hoffmann

 

FC SF Möllmicke-SpVg Iseringhausen 4:2

 

In der Möllmicker Mittagshitze unterlag die SpVg dem Gastgeber nach schwacher Leistung mit 2:4. Das Spiel begann mit dem mittlerweile schon traditionellen frühen Gegentor (11.), das man aber durch Andreas Hoffmanns erstes Saisontor (41.) nach starkem Ballgewinn von Erik Engels noch vor der Pause ausgleichen konnte. Das sollte allerdings das einzige nennenswerte Highlight der ersten Hälfte sein, denn beide Mannschaften lieferten sich ein Kreisligaspiel der Marke „Absoluter Grottenkick“. Nach der Pause kam man etwas besser ins Spiel und erzielte durch einen wieder mal sehenswerten Zimmer-Freistoss das zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente 2:1. Allerdings spielte man die durchaus guten Konterchancen nicht gut zu Ende und gab dann unerklärlicherweise das Spiel noch aus der Hand, indem man in sieben Minuten satte drei Gegentore kassierte. Insgesamt ließ die Mannschaft über beinahe die kompletten 90 Minuten all das vermissen, was sie in der Vorwoche noch ausgezeichnet hatte; man wirkte verschlafen und wesentlich weniger siegeshungrig als der Gegner, der einen verdienten Heimsieg einfahren konnte. Das muss sich zum Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Elben am Donnerstag (19 Uhr) unbedingt ändern, wenn man nicht wieder mit leeren Händen dastehen will. 

 

Iseringhausen: Pikowski- Marcel Stracke, Jan Drüeke, Reuber (33. Erik Engels), Zimmer- Sebastian Stracke, Scheele, Schulte (57. Maximilian Stracke), Klaus Viedenz- Andreas Hoffmann, Simon Clemens (66. Kolodziej).


 

SpVg Iseringhausen- RSV Listertal 3:1

 

Drei Tage nach der 1-8 Blamage zeigte sich die SpVg in allen Bereichen stark verbessert und sicherte sich so einen hochverdienten Heimsieg gegen den Tabellendritten aus Listertal. Und das, obwohl man das inzwischen fast schon obligatorische frühe Gegentor nach einem langen Ball hinnehmen musste (12.). Anders als in den letzten Wochen ließ man sich diesmal allerdings nicht davon entmutigen und erzielte durch Jonas Scheele nach überraschend ausgezeichneter Vorlage von Andreas Hoffmann den Ausgleich (28.). In der Folge hatte man in einigen Situationen Glück, dass die Gäste beste Chancen kläglich vergaben und konnte so mit 1:1 in die Halbzeit gehen. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass Marcel Stracke sich nach Mario Schultes Verletzung im Zentrum trotz völliger Ahnungslosigkeit sehr gut verkaufte ( O-Ton: „Ich weiß gar nicht, was da los ist“). In den zweiten 45 Minuten wurde das Spiel zunehmend aggressiver, vor allem, nachdem die Listertaler das Fairplay mit Füßen getreten hatten und versuchten, aus einem von der SpVg fair ins Seitenaus gespielten Ball Vorteil zu ziehen. Die Mannschaft (sponsored by Mercedes-Benz) gab allerdings die richtige Antwort und erzielte das verdiente 2:1: eine von Sebastian Stracke scharf auf den ersten Pfosten getretene Ecke fälschte Klaus Viedenz noch leicht ab, sodass die Listertaler sich entschlossen, sich gegenseitig abzuschießen. Zack, Peng, 2-1. Da Jonas Scheele sich für dieses Eigentor ausgiebig feiern ließ, bekam er den Treffer gutgeschrieben. In der Folge konnten die zahlreich erschienenen Zuschauer ein rassiges Kreisligaspiel erleben: Rudelbildungen, Schubser, und Pöbeleien. Julian Zimmer erbarmte sich schließlich und erzielte auf den Tag genau fünf Jahre nach seinem Aussenbandriss ein absolutes Sahnetor: aus spitzem Winkel jagte er einen Freistoß direkt in die Maschen (78.). Darauf folgten Jubel, Trubel, Heiterkeit und zwölf Minuten souveränes Zeitspiel (plus sieben Minuten Nachspielzeit), an deren Ende ein umjubelter Heimsieg stand- auch, weil Keeper Pikowski bei seinem ersten Rückrundeneinsatz glänzend aufgelegt war. 

Insgesamt war es die völlig richtige Antwort der Mannschaft, die die geforderte Reaktion zeigte und vor allem kämpferisch eine bärenstarke Leistung zeigte. Darauf lässt sich in den nächsten Wochen aufbauen!

 

Iseringhausen: Pikowski- Marcel Stracke, Khalfi, Jan Drüeke, Zimmer(57. Benjamin Stracke)- Sebastian Stracke, Scheele, Schulte (29. Maximilian Stracke), Klaus Viedenz- Andreas Hoffmann, Simon Clemens (27. Kolodziej).

 

FC Attendorn-Schwalbenohl-SpVg Iseringhausen 8:1

 

Am Donnerstagabend kam die SpVg beim FC Attendorn-Schwalbenohl mit 1:8 unter die Räder. Bereits nach wenigen Sekunden musste man den ersten Gegentreffer entgegennehmen, als man einen langen Ball der Gastgeber nicht verteidigen konnte, was im 0:1 resultierte. Die meisten der folgenden Gegentore sollten genauso ablaufen. Im Rest der ersten Hälfte bot man dem Tabellenvierten durchaus Paroli, nutzte allerdings eigene Chancen durch die beiden Spitzen Andreas Hoffmann und Simon Clemens nicht. Zudem wurde der SpVg ein glasklarer Elfmeter verweigert, überhaupt kam der Schiedsrichter in den gesamten 90 Minuten trotz der in etlichen Situationen überharten Gangart der Gastgeber unverständlicherweise ohne gelbe Karte aus. Auf der Gegenseite galt die Maxime: Jeder Schuss ein Treffer! Das 0:2 fiel ebenfalls nach einem langen Ball, das 0:3 nach einem Standard, bei dem man nicht schnell genug reagierte.

In den zweiten 45 Minuten wollte man es besser machen, bekam aber erneut zwei schnelle Gegentore, die das Spiel endgültig entschieden. Klaus Viedenz konnte lediglich zum zwischenzeitlichen 1:5 verkürzen, man musste allerdings quasi im direkten Gegenzug das 1:6 hinnehmen, dem die starken Attendorner in der Schlussphase noch zwei Treffer folgen ließen. Jetzt heißt es: Mund abwischen und am Sonntag gegen den RSV Listertal (bereits um 13 Uhr) eine Reaktion zeigen!

 

Iseringhausen: Wigger- Marcel Stracke (65. Kolodziej), Jan Drüeke, Reuber, Zimmer- Sebastian Stracke (30. Maximilian Stracke), Scheele, Schulte, Klaus Viedenz (70. Simon Clemens)- Simon Clemens (55. Sebastian Stracke), Andreas Hoffmann.

 

SC Bleche-Germinghausen-Spvg Iseringhausen 4:1

 

Trotz eines 37 Meter Lasers von Sebastian Clemens, den der Blecher Keeper unmöglich halten konnte, gab es auch an diesem Sonntag keine Punkte für die Spvg. Nicht unwesentlich dazu beigetragen hat möglicherweise, dass die gesamte Mannschaft am Vorabend repräsentative Funktionen auf dem Polterabend von ü32 Edeltechniker  Sascha Brüser wahrnahm. Anders ist die katastrophale Chancenverwertung nicht zu erklären, denn hätte man sich in etlichen Situationen etwas cleverer angestellt, wäre das Ergebnis sicherlich besser ausgefallen. So musste man sich in der Mutter aller Derbys gegen die SC Bleche-Germinghausen mit einem 1:4 begnügen.

In der ersten Hälfte bot man trotz des Ausfalls von Koryphäen des Weltfussballs wie Steffen Bieker (Knöchel), Stefan Linder (Knie) Mario Schulte(Leiste) und Robin Bröcher ( Kfz-Transaktion) eine durchaus ansprechende Leistung, musste allerdings einem bereits in der vierten Minute gefangenen Gegentreffer hinterherlaufen. Sebastian Stracke scheiterte am Blecher Torhüter Schürholz, Jonas Scheele wenig später an der Latte. Dann schlug die große Stunde des Sebastian Clemens: aus genau 37 Metern Torentfernung verleitete ihn sein ligaweit gefürchteter Torinstinkt dazu, einen Strahl von einem Schuss abzufeuern, der unhaltbar im Blecher Tor einschlug. Ein Treffer, der in keiner YouTube-Compilation fehlen darf! 

Leider baute man in der zweiten Halbzeit stark ab und kassierte dreimal das gleiche Tor: eine scharfe Hereingabe von rechts, die Keeper Wigger abwehrte, allerdings schaltete die gesamte Abwehr jedesmal ab, sodass die Blecher ungestört abstauben konnten. Eigene Chancen durch Sebastian Stracke und Sebastian Clemens, der beinahe sein zweites Tor an diesem Nachmittag erzielt hätte, wurden nicht genutzt, sodass am Ende eine 1:4 Pleite gegen die von Ralf D. aus A. trainierten Blecher zu Buche stand. 

 

Iseringhausen: Wigger- Khalfi, Reuber, Maximilian Stracke (45. Kilian Stahl), Benjamin Stracke- Jan Drüeke, Scheele, Klaus Viedenz, Sebastian Stracke-Andreas Hoffmann, Simon Clemens (30.! Sebastian Clemens)