Zurück zu den Wurzeln (FuPa.net)

Zur neuen Saison wird es an der Seitenlinie des C-Ligisten SpVg Iseringhausen personelle Veränderungen geben. Nach zwei Jahren geht der Verein und Thomas Keseberg ab Sommer getrennte Wege.

„Die Trennung von Thomas ist uns sehr schwer gefallen“, so der erste Vorsitzende Dr. Mario Penzkofer. „Als Thomas die Mannschaft vor zwei Jahren übernahm, war seine wichtigste Aufgabe, den Kader wieder neu zu sortieren. Nach vielen Abgängen waren wir gezwungen, aus zwei Mannschaften wieder eine Funktionierende zu formen. Dementsprechend war das erste Trainerjahr für ihn in Iseringhausen nicht einfach“, so Penzkofer.

Nach den Top-3-Platzierungen aus den vergangenen Jahren fand sich die SpVg am Ende der letzten Saison im unteren Tabellendrittel wieder. „Was Kes allerdings in diesem Jahr aus der Mannschaft holt, ist beachtlich. Zur Halbzeit unter den Top 4 zu stehen, hätten wir so nicht erwartet. Dass wir diesen erfolgreichen Weg mit ihm nicht weitergehen, ist sportlich – und wer ihn kennt, auch menschlich – nicht zu erklären. Als Vorstand muss man allerdings die Entwicklung des Vereins im Blick haben und da sahen wir in den kommenden zwei bis drei Jahren durchaus Probleme auf uns zu kommen. Wir waren also gezwungen, eine neue, offensivere Strategie in Iseringhausen zu fahren, durch die nicht nur der gesamte Verein, sondern auch das Dorf bzw. der gesamte „Iseringhauser Grund“, einen Ruck erfahren soll. Die größtmögliche Identifikation und Begeisterung für den Verein erreichen wir nur mit einheimischen Spielern und Trainern“, so der erste Vorsitzende.

So wird ab der kommenden Saison Frank Hupertz (44) das Zepter in Iseringhausen übernehmen. Hupertz ist aktuell Trainer des A-Ligisten SG Hützemert-Schreibershof, lebt allerdings in Iseringhausen und hat dort auch viele Jahre im Junioren- und und Seniorenbereich Fußball gespielt. In seiner neunjährigen Trainerzeit in Hützemert bewies Hupertz, dass er eine Mannschaft neu aufstellen, formen und zum Erfolg führen kann, wie der letztjährige Aufstieg in die Kreisliga A zeigt. „Das, was Frank in Hützemert geleistet hat, das erhoffen wir uns natürlich auch für Iseringhausen. Mittelfristig muss der Aufstieg in die Kreisliga B das Ziel sein“, so Penzkofer.

Unterstützt wird der angehende A-Lizenzinhaber dabei von Tim Willmes, der ebenfalls in Iseringhausen wohnt und auch mehrere Jahre für die SpVg aktiv war. Neben dem einheimischen Trainergespann freut sich der Verein darüber, dass auch die Mannschaft zukünftig durch neue alte Gesichter verstärkt wird. So finden mit Timo Berg, Mario Schulte und Sebastian Wigger gleich drei Spieler von der Hützemerter Eulenbuche den Weg zurück in den Grund. Zudem konnte Timo Beck aus Hillmicke losgeeist werden. Penzkofer: „Wir stehen schon seit September mit den Spielern in Kontakt. Die Zusage von Frank und Tim Anfang November war dann das Zünglein an der Waage, das die Entscheidung der Spieler zu unseren Gunsten beeinflusst hat. Unsere Strategie, auf eigene Kräfte zu setzen, werden wir nicht nur im Seniorenbereich, sondern auch und gerade in der Ausbildung einheimischer Kinder und Jugendlicher konsequent weiterverfolgen, damit die SpVg Iseringhausen für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt ist“.

Die Kaderplanung ist damit in Iseringhausen übrigens noch nicht abgeschlossen, da der Verein den ein oder anderen „verlorenen Sohn“ noch auf der Liste hat.

Thomas Keseberg übernimmt SpVg Iseringhausen

Iseringhausen. Zur neuen Saison wird es an der Seitenlinie der Spielvereinigung ( SpVg) Iseringhausen personelle Veränderungen geben. Im Sommer beendet das Trainerteam Jürgen Willmes/Heribert Scholemann nach drei Jahren seine Trainertätigkeit.

 

„Wir waren schon sehr überrascht, als uns Jürgen Willmes und Heribert Scholemann im Winter darüber unterrichtet haben, dass sie uns ab Sommer nicht mehr zur Verfügung stehen“, so der Vorsitzende der SpVg Iseringhausen Mario Penzkofer. „Jürgen und Heribert haben in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet, die leider nicht mit dem anvisierten Aufstieg in die Kreisliga B gekrönt werden konnte.“ Auch wenn in dieser Saison bei aktuell 8 Punkten Rückstand auf Platz 2 theoretisch noch diese Chance besteht, ist aufgrund der Dominanz der beiden führenden Mannschaften Gerlingen II und LWL II die Hoffnung in Iseringhausen nicht mehr allzu groß.

Penzkofer weiter: „Jürgen und Heribert haben die junge Mannschaft in jedem Jahr unter die Top 4 geführt und Iseringhausen in der Kreisliga C etabliert. Ihre Motivation und Leidenschaft bei jedem Spiel und jedem Training ist beispiellos. Dass sie sich nach 3 Jahren eine Pause nehmen wollen, ist daher für uns mehr als nachvollziehbar.“ Ihre Verbundenheit zum Verein zeigte sich dann auch bei der Unterstützung des Vorstands auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger.

Bereits Mitte Dezember wurden erfolgreiche Gespräche mit Thomas Keseberg (42) – aktuell Trainer des FSV Gerlingen II – geführt. „Thomas hat uns sofort durch seinen fußballerischen Sachverstand, seine positive Einstellung und seine fußballverrückte Art überzeugt“, so Penzkofer.

Keseberg hat als Spieler Erfahrung in Bezirks- und Landesliga sammeln können. Nach 13 Jahren als Jugendtrainer in Gerlingen hat er zunächst ein Jahr die Zweitvertretung der SG Elben/Kleusheim trainiert.

Seit vier Jahren ist er nun für die 2. Mannschaft des FSV Gerlingen verantwortlich, die in dieser Saison gute Chancen auf den Aufstieg in die Kreisliga B besitzt. Als Co-Trainer wird ihm Mohamed Nabil Khalfi (30) zur Seite stehen, aktuell Spieler bei Gerlingen II. Thomas Keseberg: „Wir beide kennen uns schon viele Jahre. Ich bin überzeugt davon, dass Nabil auch in diese Position hereinwachsen und einen wertvollen Beitrag leisten kann.“

Das neue Trainerteam steht vor einer großen Herausforderung. Penzkofer: „Leider stehen uns einige Aktive aus beruflichen/schulischen Gründen in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung. Hinzu kommt, dass Spieler den Verein verlassen werden, die uns im Winter noch ihr Bleiben zugesichert haben. Da zudem viele Spieler unserer 2. Mannschaft ihre Karrieren im Sommer – altersbedingt – beenden werden, stehen wir vor einem großen Umbruch. Die Aufgabe von Thomas und Nabil muss also zunächst sein, aus zwei Kadern wieder einen schlagkräftigen zu formen. Wir sind aber guter Dinge, dass die beiden diese Aufgabe meistern werden, auch wenn wir wissen, dass dies ein langfristiger Prozess sein wird. Ziel soll es dennoch sein, die Mannschaft dauerhaft in die obere Tabellenhälfte zu führen.“

Westfalenpost vom 15.05.2012

Siegener Zeitung vom 15.05.2012

Westfalenpost vom 19.04.2012

Westfalenpost vom 29.02.2012

Westfalenpost vom 29.02.2012

Westfalenpost vom 14.02.2012

Westfalenpost vom 26.01.2012

Westfalenpost vom 24.11.2011

http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/kreis-olpe/iseringhausen-hofft-auf-eine-gruene-zukunft-id6077803.html

KUNSTRASEN

Iseringhausen hofft auf eine grüne Zukunft

15.11.2011 | 17:42 Uhr

Der 30. November könnte ein großer Tag für die SpVg Iseringhausen werden. Dann entscheidet der Rat der Stadt Drolshagen über den Antrag des Fußballvereins auf den Bau eines Kunstrasenplatzes. Zur Tagesordnung gehört das Thema bereits in der nächsten Sitzung des Ausschusses „Bildung und Soziales“ am 22. November.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 295 000 Euro, der beantragte städtische Zuschuss soll 200 000 Euro betragen. „Ich hoffe, dass es positiv ausgeht,“ spricht Mario Penzkofer, Geschäftsführer der SpVg, wohl allen Mitgliedern aus der Seele. Im Frühjahr 2012 soll gebaut werden. Wenn das Terrain dann eingeweiht wird, wäre die Sportanlage - nach dem erfolgreichen Klubhaus-Bau in diesem Sommer - endgültig auf der Höhe der Zeit.

Genau das ist eines der Haupt-Argumente des Iseringhauser Vorstandes. Mario Penzkofer: „Wir sind der einzige aktive Verein im Kreis Olpe, der noch auf Asche spielt.“

Das könnte, wie Penzkofer befürchtet, über kurz oder lang zu einem Standort-Nachteil werden Vor allem die Jugendabteilung würde es treffen. Die ist mit 60 bis 70 Spielern aktuell recht stark, ihr droht aber eine Abwanderungs-Flut zu den Nachbarvereinen. „In der näheren Umgebung, wie in Drolshagen, Rüblinghausen oder Olpe sind ja lauter Kunstrasen,“ weist Penzkofer auf die geografische Lage Iseringhausens hin, „und auch die Wendschen Vereine sind nicht weit.“

Der Finanzierungsplan steht. Er ist, wie Penzkofer nicht ohne Stolz verkündet, „wasserdicht.“ Das liegt auch an der großen Spendenbereitschaft der Mitglieder und Freunde. Trotzdem kommen auf den Verein nicht unerhebliche Eigenleistungen zu, und auf Spenden angewiesen ist der Klub nach wie vor. Penzkofer ist dennoch optimistisch, dass die SpVg diesen Kraftakt meistert: „Dadurch, dass wir beim Klubhausbau schon recht viel Eigenleistung erbracht haben, ist für den Platz etwas übrig geblieben.“

Lothar Linke