Spielberichte 1. Mannschaft

SG Hützemert-Schreibershof II-SpVg Iseringhausen 3:1

 

Bei tropischer Hitze unterlag die SpVg auf dem Schreibershofer Sportplatz der heimischen SG nach schwacher Leistung mit 1:3. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein grausiges Gegurke, das bis zum Halbzeitpfiff außer einem Fehlversuch von Steffen Bieker keine nennenswerten Höhepunkte mit sich brachte- um es kurz zu machen, das Schönste an den ersten 45 Minuten waren das Wetter und die Spielerfrauen. Was sonst noch zu erwähnen ist: erstmals seit einer halben Ewigkeit fing sich die Mannschaft kein frühes Gegentor. Die Freude darüber verpuffte aber direkt nach dem Seitenwechsel, da man sich durch schlechtes Stellungsspiel und Unaufmerksamkeiten flugs mit einem 0:2-Rückstand auseinandersetzen musste, dem man lange vergeblich hinterherlief. Erst in der 77. Minute gelang es Steffen Bieker, den Anschlusstreffer zu erzielen; wer jetzt aber glaubte, man könne das Spiel noch drehen, wurde schnell mit der harten Realität konfrontiert: postwendend folgte das vorentscheidende 1:3. So lautete auch der Endstand, der unter dem Strich durchaus verdient ist, da man aufgrund der überwiegend harmlosen Leistung meinem konnte, man habe sich vorgenommen, den Gastgebern nicht das Sportfest zu versauen.

Neben den drei Punkten verlor die SpVg zu allem Überfluss auch noch Jonas Scheele, der sich das Schlüsselbein brach- an dieser Stelle gute Besserung!

 

Iseringhausen: Wigger- Erik Engels, Reuber, Zimmer- Jan Drüeke, Khalfi- Bieker, Scheele, Klaus Viedenz (38. Marcel Stracke)- Simon Clemens (45. Sebastian Stracke), Andreas Hoffmann (60. Benjamin Stracke).

 

SpVg Iseringhausen-GW Elben II 2:1

 

Am Donnerstagabend fuhr die SpVg vor heimischem Publikum einen Heimsieg ein, der unter „Sieg des Willens“ fällt. In einem von spielerischer Armut geprägten Spiel setzte man sich gegen die Zweitvertretung aus Elben mit 2:1 durch, nicht zuletzt dank des wieder genesenen Steffen Bieker, der mit zwei Treffern zum Matchwinner avancierte. 

Trainer Keseberg konnte, anders als in den letzten Wochen, aus dem Vollen schöpfen und einen satten 17-Mann-Kader präsentieren. In den ersten 45 Minuten überzeugte man durch eine solide Abwehrleistung, konnte nach vorne hin aber nicht wirklich Druck entwickeln. Gefährlich wurde man vor allem nach Standards, so scheiterte beispielsweise Freistossgott Julian Zimmer zweimal am Elber Keeper. Logischerweise war es dann auch ein Standard, der für die Führung sorgte: Klaus Viedenz wurde im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht und Steffen Bieker verwandelte mit seinem ersten Ballkontakt nach wochenlanger Verletzungspause den fälligen Elfmeter souverän zum verdienten 1:0. 

Nach dem Pausentee zog man ein wesentlich gefährlicheres Offensivspiel auf, verbaselte aber beste Chancen und musste auf der Gegenseite das 1:1 hinnehmen. Diesmal gab man die drei Punkte aber nicht wieder her: Mario Schulte setzte sich auf der linken Seite stark durch und brachte eine scharfe Hereingabe vors Gästetor, die Goalgetter Bieker zum entscheidenden 2:1 verwertete. In der Folge igelte man sich hinten ein und kam noch zu guten Konterchancen, die man allerdings nicht nutzen konnte, sodass es beim 2:1 blieb. Ärgerlich ist, dass Mario Schulte in der Nachspielzeit noch eine völlig überzogene gelb-rote Karte sah, überhaupt sorgte die Schiedsrichterleistung für ordentlich Gesprächsstoff, da selbst harmloseste Bemerkungen von Seiten beider Mannschaften zu deutlichen Strafpredigten des Unparteiischen führten. Als Beispiel sei hier die Antwort des 23. Manns auf die Nachfrage eines Elber Spielers nach der Uhrzeit genannt: „Kümmer dich um dich selber, da hast du genug zu tun.“

 

Iseringhausen: Wigger- Khalfi, Erik Engels, Zimmer- Marcel Stracke (Bieker), Scheele (Reuber), Schulte, Jan Drüeke, Klaus Viedenz- Simon Clemens (Sebastian Stracke), Andreas Hoffmann

 

FC SF Möllmicke-SpVg Iseringhausen 4:2

 

In der Möllmicker Mittagshitze unterlag die SpVg dem Gastgeber nach schwacher Leistung mit 2:4. Das Spiel begann mit dem mittlerweile schon traditionellen frühen Gegentor (11.), das man aber durch Andreas Hoffmanns erstes Saisontor (41.) nach starkem Ballgewinn von Erik Engels noch vor der Pause ausgleichen konnte. Das sollte allerdings das einzige nennenswerte Highlight der ersten Hälfte sein, denn beide Mannschaften lieferten sich ein Kreisligaspiel der Marke „Absoluter Grottenkick“. Nach der Pause kam man etwas besser ins Spiel und erzielte durch einen wieder mal sehenswerten Zimmer-Freistoss das zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente 2:1. Allerdings spielte man die durchaus guten Konterchancen nicht gut zu Ende und gab dann unerklärlicherweise das Spiel noch aus der Hand, indem man in sieben Minuten satte drei Gegentore kassierte. Insgesamt ließ die Mannschaft über beinahe die kompletten 90 Minuten all das vermissen, was sie in der Vorwoche noch ausgezeichnet hatte; man wirkte verschlafen und wesentlich weniger siegeshungrig als der Gegner, der einen verdienten Heimsieg einfahren konnte. Das muss sich zum Heimspiel gegen die Zweitvertretung aus Elben am Donnerstag (19 Uhr) unbedingt ändern, wenn man nicht wieder mit leeren Händen dastehen will. 

 

Iseringhausen: Pikowski- Marcel Stracke, Jan Drüeke, Reuber (33. Erik Engels), Zimmer- Sebastian Stracke, Scheele, Schulte (57. Maximilian Stracke), Klaus Viedenz- Andreas Hoffmann, Simon Clemens (66. Kolodziej).


 

SpVg Iseringhausen- RSV Listertal 3:1

 

Drei Tage nach der 1-8 Blamage zeigte sich die SpVg in allen Bereichen stark verbessert und sicherte sich so einen hochverdienten Heimsieg gegen den Tabellendritten aus Listertal. Und das, obwohl man das inzwischen fast schon obligatorische frühe Gegentor nach einem langen Ball hinnehmen musste (12.). Anders als in den letzten Wochen ließ man sich diesmal allerdings nicht davon entmutigen und erzielte durch Jonas Scheele nach überraschend ausgezeichneter Vorlage von Andreas Hoffmann den Ausgleich (28.). In der Folge hatte man in einigen Situationen Glück, dass die Gäste beste Chancen kläglich vergaben und konnte so mit 1:1 in die Halbzeit gehen. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass Marcel Stracke sich nach Mario Schultes Verletzung im Zentrum trotz völliger Ahnungslosigkeit sehr gut verkaufte ( O-Ton: „Ich weiß gar nicht, was da los ist“). In den zweiten 45 Minuten wurde das Spiel zunehmend aggressiver, vor allem, nachdem die Listertaler das Fairplay mit Füßen getreten hatten und versuchten, aus einem von der SpVg fair ins Seitenaus gespielten Ball Vorteil zu ziehen. Die Mannschaft (sponsored by Mercedes-Benz) gab allerdings die richtige Antwort und erzielte das verdiente 2:1: eine von Sebastian Stracke scharf auf den ersten Pfosten getretene Ecke fälschte Klaus Viedenz noch leicht ab, sodass die Listertaler sich entschlossen, sich gegenseitig abzuschießen. Zack, Peng, 2-1. Da Jonas Scheele sich für dieses Eigentor ausgiebig feiern ließ, bekam er den Treffer gutgeschrieben. In der Folge konnten die zahlreich erschienenen Zuschauer ein rassiges Kreisligaspiel erleben: Rudelbildungen, Schubser, und Pöbeleien. Julian Zimmer erbarmte sich schließlich und erzielte auf den Tag genau fünf Jahre nach seinem Aussenbandriss ein absolutes Sahnetor: aus spitzem Winkel jagte er einen Freistoß direkt in die Maschen (78.). Darauf folgten Jubel, Trubel, Heiterkeit und zwölf Minuten souveränes Zeitspiel (plus sieben Minuten Nachspielzeit), an deren Ende ein umjubelter Heimsieg stand- auch, weil Keeper Pikowski bei seinem ersten Rückrundeneinsatz glänzend aufgelegt war. 

Insgesamt war es die völlig richtige Antwort der Mannschaft, die die geforderte Reaktion zeigte und vor allem kämpferisch eine bärenstarke Leistung zeigte. Darauf lässt sich in den nächsten Wochen aufbauen!

 

Iseringhausen: Pikowski- Marcel Stracke, Khalfi, Jan Drüeke, Zimmer(57. Benjamin Stracke)- Sebastian Stracke, Scheele, Schulte (29. Maximilian Stracke), Klaus Viedenz- Andreas Hoffmann, Simon Clemens (27. Kolodziej).

 

FC Attendorn-Schwalbenohl-SpVg Iseringhausen 8:1

 

Am Donnerstagabend kam die SpVg beim FC Attendorn-Schwalbenohl mit 1:8 unter die Räder. Bereits nach wenigen Sekunden musste man den ersten Gegentreffer entgegennehmen, als man einen langen Ball der Gastgeber nicht verteidigen konnte, was im 0:1 resultierte. Die meisten der folgenden Gegentore sollten genauso ablaufen. Im Rest der ersten Hälfte bot man dem Tabellenvierten durchaus Paroli, nutzte allerdings eigene Chancen durch die beiden Spitzen Andreas Hoffmann und Simon Clemens nicht. Zudem wurde der SpVg ein glasklarer Elfmeter verweigert, überhaupt kam der Schiedsrichter in den gesamten 90 Minuten trotz der in etlichen Situationen überharten Gangart der Gastgeber unverständlicherweise ohne gelbe Karte aus. Auf der Gegenseite galt die Maxime: Jeder Schuss ein Treffer! Das 0:2 fiel ebenfalls nach einem langen Ball, das 0:3 nach einem Standard, bei dem man nicht schnell genug reagierte.

In den zweiten 45 Minuten wollte man es besser machen, bekam aber erneut zwei schnelle Gegentore, die das Spiel endgültig entschieden. Klaus Viedenz konnte lediglich zum zwischenzeitlichen 1:5 verkürzen, man musste allerdings quasi im direkten Gegenzug das 1:6 hinnehmen, dem die starken Attendorner in der Schlussphase noch zwei Treffer folgen ließen. Jetzt heißt es: Mund abwischen und am Sonntag gegen den RSV Listertal (bereits um 13 Uhr) eine Reaktion zeigen!

 

Iseringhausen: Wigger- Marcel Stracke (65. Kolodziej), Jan Drüeke, Reuber, Zimmer- Sebastian Stracke (30. Maximilian Stracke), Scheele, Schulte, Klaus Viedenz (70. Simon Clemens)- Simon Clemens (55. Sebastian Stracke), Andreas Hoffmann.

 

SC Bleche-Germinghausen-Spvg Iseringhausen 4:1

 

Trotz eines 37 Meter Lasers von Sebastian Clemens, den der Blecher Keeper unmöglich halten konnte, gab es auch an diesem Sonntag keine Punkte für die Spvg. Nicht unwesentlich dazu beigetragen hat möglicherweise, dass die gesamte Mannschaft am Vorabend repräsentative Funktionen auf dem Polterabend von ü32 Edeltechniker  Sascha Brüser wahrnahm. Anders ist die katastrophale Chancenverwertung nicht zu erklären, denn hätte man sich in etlichen Situationen etwas cleverer angestellt, wäre das Ergebnis sicherlich besser ausgefallen. So musste man sich in der Mutter aller Derbys gegen die SC Bleche-Germinghausen mit einem 1:4 begnügen.

In der ersten Hälfte bot man trotz des Ausfalls von Koryphäen des Weltfussballs wie Steffen Bieker (Knöchel), Stefan Linder (Knie) Mario Schulte(Leiste) und Robin Bröcher ( Kfz-Transaktion) eine durchaus ansprechende Leistung, musste allerdings einem bereits in der vierten Minute gefangenen Gegentreffer hinterherlaufen. Sebastian Stracke scheiterte am Blecher Torhüter Schürholz, Jonas Scheele wenig später an der Latte. Dann schlug die große Stunde des Sebastian Clemens: aus genau 37 Metern Torentfernung verleitete ihn sein ligaweit gefürchteter Torinstinkt dazu, einen Strahl von einem Schuss abzufeuern, der unhaltbar im Blecher Tor einschlug. Ein Treffer, der in keiner YouTube-Compilation fehlen darf! 

Leider baute man in der zweiten Halbzeit stark ab und kassierte dreimal das gleiche Tor: eine scharfe Hereingabe von rechts, die Keeper Wigger abwehrte, allerdings schaltete die gesamte Abwehr jedesmal ab, sodass die Blecher ungestört abstauben konnten. Eigene Chancen durch Sebastian Stracke und Sebastian Clemens, der beinahe sein zweites Tor an diesem Nachmittag erzielt hätte, wurden nicht genutzt, sodass am Ende eine 1:4 Pleite gegen die von Ralf D. aus A. trainierten Blecher zu Buche stand. 

 

Iseringhausen: Wigger- Khalfi, Reuber, Maximilian Stracke (45. Kilian Stahl), Benjamin Stracke- Jan Drüeke, Scheele, Klaus Viedenz, Sebastian Stracke-Andreas Hoffmann, Simon Clemens (30.! Sebastian Clemens)