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SpVg Iseringhausen- FC Inter Olpe 1:3

 

Vor heimischem Publikum unterlag die SpVg in einem echten Skandalspiel mit 1:3. Nach der Auswärtsniederlage gegen die Zweitvertretung der SG Hützemert-Schreibershof beorderte Trainer Keseberg Daniel Feldmann aus dem Hörsaal direkt in die Startelf, außerdem schafften alle drei Stracke-Brüder den Sprung von der Bank in die Mannschaft. Grund dafür war auch, dass mit unter anderem Steffen Bieker und Marcel Stracke gleich mehrere Leistungsträger verhindert waren. Zu allem Überfluss musste man auch noch auf Keeper Pikowski verzichten, der krank zuhause im Bett lag. 

In den ersten 45 Minuten boten sich beide Teams ein durchaus ansprechendes Kreisligaspiel, wobei die SpVg die klareren Torchancen herausspielen konnte, die jedoch von Jan Drüeke, Sebastian Stracke und Andreas Hoffmann nicht verwertet werden konnten. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern dann ein ganz anderes Bild, denn die Gäste zeigten sich nach ihrem Führungstreffer (Elfmeter) von ihrer schlechtesten Seite. Gleich alle drei Stracke-Brüder wurden teils mehrfach Opfer klarer Tätlichkeiten, die vom Unparteiischen nicht geahndet wurden: Schläge gegen Bauch, Hals und Brust, dazu laute Beleidigungen, die an dieser Stelle nicht näher ausgeführt werden sollten. Auch die Gangart in den Zweikämpfen wurde deutlich härter: Klaus Viedenz wurde derart von der Seite umgemäht, dass in der NFL gleich mehrere rote Flaggen geflogen wären, sein Gegenspieler wurde jedoch nicht einmal verwarnt. Maximilian Stracke ließ sich schließlich zu einem Frustfoul hinreißen, bei dem er mit gelb noch gut bedient war. Wenn die Gäste mal nicht mit Beleidigen, Schlagen und Motzen beschäftigt waren, zeigten sie durchaus ansprechenden Fußball und bauten ihre Führung so auf 3:0 aus. Torhüter Wigger verhinderte einen noch höheren Rückstand. Die SpVg kam kurz vor Schluss nur noch zum Ehrentreffer durch einen Kopfball von Andreas Hoffmann, den Daniel Feldmann per Bilderbuchflanke vorbereitete. 

 

Auch nach dem Abpfiff ließen die Gäste jeglichen Sportsgeist vermissen und feierten ihren Auswärtssieg wie einen Aufstieg, inklusive lauten Hupens bei der Abfahrt, Verspritzen des von der SpVg bereitgestellten Wassers und unverhältnismäßig lauter Siegesfeierlichkeiten, die jeglichen Respekt vorm Gegner vermissen ließen. Zur Krönung des Ganzen wurde auf dem Parkplatz dann noch eine Iseringhauser Zuschauerin aufs Übelste beleidigt und mit Fahrzeugen bedrängt- die Gäste kannten an diesem Sonntag offenbar überhaupt keine Grenzen. Unter dem Strich bleibt eine sportlich gesehen durchaus verdiente Niederlage, bei der man froh sein musste, dass sich niemand ernstlich verletzte.

 

Iseringhausen: Wigger- Maximilian Stracke (60. Zimmer), Khalfi, Reuber, Benjamin Stracke- Jan Drüeke, Feldmann- Sebastian Stracke, Schulte (60. Simon Clemens), Klaus Viedenz-Andreas Hoffmann

Neues Klettergerüst auf dem Iseringhauser Sportplatz

 

Iseringhausen. Am Rande des Heimspiels gegen den RSV Listertal (3:1) konnte die SpVg Iseringhausen das neue Klettergerüst auf dem heimischen Sportplatz offiziell einweihen. Die Anlage, die auch eine Rutsche, einen Sandkasten und eine Schaukel beinhaltet, wird hoffentlich für viel Begeisterung bei Groß und Klein sorgen. Hierdurch erfährt die Iseringhauser Sportanlage eine nochmalige Aufwertung. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch die äußerst großzügige Unterstützung der Firma Daniel Beck Tiefbau, des Forstbetriebs J. Zimmer und der Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen, bei denen sich der Verein recht herzlich bedankt.

 

 

Der 2. Vorsitzende der SpVg Bernd Drüeke (r.) mit Luisa Pikowski und den Sponsoren des neuen Klettergerüsts (v.l.): Tim Willmes, Daniel Beck und Julian Zimmer.